Zum vierten Mal ging es für uns nach Mauritius, eine
Destination, die uns einfach nicht loslässt. Das kristallklare
Wasser, die beeindruckende Landschaft und die herzliche mauritische
Kultur haben uns schon bei früheren Reisen begeistert. Auch diesmal
stand fest: Wir möchten Neues entdecken und gleichzeitig die Orte
wiedersehen, die uns bereits ans Herz gewachsen sind.
Pünktlich um 13:30 Uhr stand Taxi Zuber vor der Tür
und brachte uns entspannt zum Flughafen. Bereits um 14:00 Uhr war
das Gepäck aufgegeben, und wir konnten dem Abflug gelassen
entgegensehen. Das Boarding begann um 15:50 Uhr, ehe wir schließlich
um 16:55 Uhr zu unserem Nachtflug starteten.
Nach vielen Stunden über den Wolken setzten wir um
5:35 Uhr Ortszeit auf dem internationalen Flughafen von Mauritius
auf. Die Zeitverschiebung in unserer Sommerzeit beträgt plus zwei
Stunden. Die Einreise verlief zügig: erst die Passkontrolle, dann
die Koffer, anschließend noch mauritische Rupien am Automaten
gezogen. Um 6:50 Uhr saßen wir bereits im Bus Richtung Hotel.
Gegen 8:00 Uhr erreichten wir unser vertrautes
Urlaubsdomizil. Man erinnerte sich sogar noch an uns – unser letzter
Aufenthalt im November 2025 war also nicht vergessen. Nach einem
entspannten Frühstück konnten wir schon um 10:00 Uhr unser Zimmer
814 beziehen.
Kurz darauf zog Regen auf, also nutzten wir die Gelegenheit für ein
frühes Mittagessen. Doch am Nachmittag zeigte sich Mauritius wieder
von seiner schönsten Seite: Sonne, Wärme und ein Strand, der uns
sofort in Urlaubsstimmung versetzte.
2. Tag, Sonntag, 05.04.2026
Ein Ostersonntag voller Kontraste
Um 7:30 Uhr wachten wir bei strahlendem Sonnenschein
auf – der perfekte Start in unseren zweiten Urlaubstag. Nach einem
gemütlichen Frühstück und einem kurzen Gespräch mit der Reiseleitung
machten wir uns auf den Weg Richtung Norden, immer am Strand
entlang.
Am Public Beach von Belle Mare erwartete uns dann das
komplette Kontrastprogramm: Menschenmengen, Musik, Picknickdecken,
Familien – kein Wunder, es war Ostern und der Strand platzte aus
allen Nähten.
Zurück im Hotel gönnten wir uns erst einmal zwei gut
gekühlte Bier und ließen anschließend am Strand die Seele baumeln.
Am Abend wurde es festlich: Das Hotel servierte ein liebevoll
gestaltetes Ostermenü, dekoriert mit riesigen Schokoladeneiern. Als
Hauptgang gab es Red Snapper mit Senfsoße und Peri Peri – würzig,
frisch und perfekt passend zu diesem sonnigen Feiertag.
3. Tag, Montag, 06.04.2026
Ein ruhiger Strandtag mit kleinen Begegnungen
Der Morgen begann mit Sonnenschein und völliger
Windstille – einer dieser perfekten Momente, in denen Mauritius wie
gemalt wirkt. Erst gegen 9 Uhr kam eine leichte Brise auf. Nach dem
Frühstück machten wir uns direkt auf den Weg an den Strand und
genossen die ruhige, klare Atmosphäre.
Nach dem Mittagessen
starteten wir einen Spaziergang Richtung Süden. Der Strand war
angenehm leer, und das Rauschen der Wellen begleitete uns.
Unterwegs sprach uns ein Taxifahrer an und drückte uns seine Karte
in die Hand. Er bot an, uns zum Nationalpark Bras d’Eau zu fahren
– eine Idee, die wir uns für später im Urlaub vormerkten.
Wir liefen weiter, bis wir schließlich hinter das Hotel C
gelangten. Der Rückweg führte wieder am Wasser entlang, und als
wir gegen 17:30 Uhr zurückkamen, war der Strand noch immer voller
Leben: Familien, spielende Kinder, Musik, Lachen – ein lebendiger,
warmer Ausklang des Tages.
4. Tag, Dienstag, 07.04.2026
Ein Ausflug mit kleinen Abenteuern
Der Morgen begrüßte uns erneut mit Sonnenschein. Nach
dem Frühstück machten wir uns auf den Weg am Strand entlang, diesmal
Richtung Süden. Unser Ziel war Trou d’Eau Douce, ein kleiner Ort,
den wir schon lange wieder besuchen wollten.
Nach etwa fünf Kilometern
wurden wir von einem Taxifahrer angesprochen, der uns für 100
Rupien die restlichen zwei Kilometer mitnahm – eine spontane, aber
willkommene Abkürzung.
Im Ort angekommen, schlenderten wir zuerst zum Supermarkt und
kauften eine Flasche Rum. Danach zog es uns zu dem kleinen Imbiss,
in dem wir bereits im Oktober 2025 ein kühles Bier genossen
hatten. Auch diesmal kehrten wir dort ein: 125 Rupien für das
Bier, 225 Rupien für eine Portion Nudeln mit Huhn – einfach,
lecker und typisch mauritisch.
Auf dem Rückweg trafen wir zufällig denselben Taxifahrer wieder.
Für 300 Rupien brachte er uns zurück zum Hotel – und nutzte die
Fahrt, um uns seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen, begleitet
von Fotos seiner Familie. Eine dieser Begegnungen, die man nicht
plant, aber nie vergisst.
Zurück am Strand nahmen wir über WhatsApp Kontakt zu Roni auf und
machten für Donnerstag ein Auto klar. Von ihm hatten wir bereits
im November 2025 unseren Mietwagen bekommen – ein vertrauter
Kontakt, auf den wir uns wieder verlassen konnten.
5. Tag, Mittwoch, 08.04.2025
Ein entspannter Tag zwischen Strand, Sonne und kleinen
Entdeckungen
Der Morgen begann leicht bewölkt, doch die Luft war
warm und angenehm. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg
zum Sunrise Attitude Hotel, jenem Hotel, bei dem man zum Strand
hinüber die Straße überqueren muss. Während wir dort entlangliefen,
klarte der Himmel immer weiter auf, und schon bald zeigte sich
wieder bestes Mauritius‑Wetter.
The Plantation Hotel:
Zurück im Hotel gönnten wir uns erst einmal ein kühles Bier, bevor
wir zum Mittagessen gingen. Anschließend verbrachten wir einige
entspannte Stunden am Strand, wo die Sonne inzwischen kräftig
schien.
Später am Nachmittag überquerten wir die Straße und liefen hinein in
die Felder hinter dem Hotel. Dort entdeckten wir Auberginenpflanzen
und sogar kleine Ananas, die zwischen den Reihen wuchsen – ein
schöner, ruhiger Kontrast zum lebhaften Strand.
Für den nächsten Tag ist
alles vorbereitet: Roni wird uns am Morgen das Auto bringen, damit
wir unseren Ausflug starten können. Ein vertrauter Ablauf, der
sich schon im November 2025 bewährt hat.
6. Tag, Donnerstag, 09.04.2026
Ein Ausflug voller Erinnerungen und neuer Eindrücke
Früh am Morgen wurden wir wach und saßen bereits um 7:15 Uhr beim Frühstück. Danach packten wir unsere Sachen und warteten auf Ronis Kumpel, der uns das Auto bringen sollte. Er kam pünktlich, und so konnten wir um 9:00 Uhr zu unserem Tagesausflug starten.
Unser erstes Ziel war das Château de Labourdonnais, ein prachtvolles altes Herrenhaus mit einem wunderschönen Garten. Das historische Gebäude, die alten Bäume und die ruhige Atmosphäre machten den Besuch besonders. Dazu gab es eine kleine Saft‑ und Rumprobe – sehr lecker und typisch mauritisch.
Anschließend fuhren wir nach Grand Baie zum Super U‑Supermarkt. Dort deckten wir uns mit Tee, Gewürzen und natürlich Rum ein. Danach ging es weiter Richtung Norden zum Hotel Coin de Mire, in dem wir 2001 unseren Urlaub verbracht hatten. Auf Nachfrage erhielten wir sogar einen kurzen Rundgang von etwa zehn Minuten. Vieles hatte sich verändert, aber das Hotel machte einen sehr guten Eindruck – und der Strand hinter der Straße war deutlich schöner als damals.
Weiter führte uns der Weg nach Cap Malheureux. Im Gegensatz zu 2001 und 2008 war dort diesmal unglaublich viel los. Wir parkten neben der Schule und spazierten zur Kirche. Vor dem Eingang stand ein Auto mit einer Polizeikralle am Rad – offenbar falsch geparkt. Entlang des Weges boten zahlreiche Fischverkäufer ihre frische Ware an, und mehrere kleine Tagesrestaurants hatten gegrillten Fisch im Angebot, waren aber bereits beim Abbauen.
Danach fuhren wir die Ostküste entlang Richtung Süden. Kurz vor Poste La Fayette entdeckten wir einen wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf das Meer und die raue Küste. Von dort ging es weiter vorbei an den Hotels Long Beach, Constance Mauritius und The One&Only zurück zu unserem eigenen Hotel.
Dort ließen wir den Abend entspannt ausklingen – ein langer, abwechslungsreicher Tag voller Erinnerungen an frühere Reisen und neuer Eindrücke von dieser wunderschönen Insel.
7. Tag, Freitag, 10.04.2026
Ein entspannter Strandtag mit einem besonderen Moment
Heute stand ganz klar Strandtag auf dem Programm.
Schon am Morgen war die Stimmung entspannt, und wir ließen alles
ruhig angehen. Gegen 11:00 Uhr war es dann soweit: Der Sekt, den wir
am Anreisetag bekommen hatten, wurde direkt am Strand geköpft – ein
kleiner, feiner Moment, der perfekt zu diesem sonnigen Tag passte.
Sami, immer aufmerksam und gut gelaunt, brachte uns sogar einen
Sektkühler, sodass wir unser Strand‑Picknick stilvoll genießen
konnten. Mit Blick auf das Meer, den Füßen im warmen Sand und einem
Glas Sekt in der Hand fühlte sich dieser Tag nach purem Urlaub an.
8. Tag, Samstag, 11.04.2026
Ein windiger Tag mit einem langen Strandspaziergang
Der Tag begann mit kräftigem Wind, der schon am Morgen
über den Strand fegte. Trotzdem machten wir uns früh auf den Weg und
liefen bis zum Solana Beach Hotel, begleitet vom Rauschen der Wellen
und dem hellen Licht, das trotz der Böen immer wieder durchkam.
Mittags suchten wir uns einen Platz am Strand und
verbrachten dort die Zeit, während der Wind beständig über das
Wasser strich. Trotz der Böen war es angenehm warm, und wir konnten
den Tag entspannt am Meer genießen.
9. Tag, Sonntag, 12.04.2026
Ein ruhiger Strandtag mit kleinen Genüssen
In der Nacht legte sich der Wind vollständig, und am
Morgen empfing uns eine angenehme, ruhige Luft. Heute stand ganz
klar Strandtag auf dem Programm. Am Public Beach waren viele
Einheimische unterwegs, die den sonnigen Tag genauso genossen wie
wir. Beim Eismann gönnten wir uns ein Eis – eine kleine, aber
perfekte Erfrischung.
Beim Essen überraschte uns das Hotel mit besonders leckeren Details:
Eine Senf‑Vinaigrette verfeinerte den Salat, und das Fleisch war mit
einer aromatischen Thymian‑Marinade zubereitet. Beides war
ausgesprochen köstlich und rundete diesen entspannten Tag wunderbar
ab.
10. Tag, Montag, 13.04.2026
Ein schwüler Tag zwischen Spaziergängen und steigender
Brise
In der Nacht hatte es geregnet, und am Morgen lag noch
Feuchtigkeit in der Luft. Der Strand war den ganzen Tag über leicht
nass, und es war spürbar schwül. Trotzdem machten wir uns früh auf
den Weg und liefen in Richtung Ambre Hotel, begleitet vom ruhigen
Rauschen der Wellen.
Am Abend zog es uns erneut hinaus – diesmal in
Richtung Lux Hotel. Die Luft war immer noch warm, doch langsam wurde
es angenehmer. High Tide war gegen 11:00 Uhr, und man merkte, wie
das Meer kräftiger wurde.
Später am Abend frischte der Wind wieder auf, was die
Schwüle deutlich milderte und den Tag angenehm ausklingen ließ.
11. Tag, Dienstag, 14.04.2026
Kochen, Hitze und eine frühe Abholzeit
Heute war es besonders warm, einer dieser Tage, an
denen die Luft schon am Morgen schwer über dem Strand liegt. Für den
Nachmittag hatten wir eine Cooking Experience gebucht – ein kleines
Highlight, auf das wir uns schon gefreut hatten. Gemeinsam mit dem
Kochteam entstand ein wunderbar duftendes Curry Chicken mit einer
aromatischen Knoblauch‑Ingwer‑Soße. Ein einfaches Gericht, aber
voller Geschmack und typisch mauritischer Würze.
Am Vormittag waren wir noch ein Stück gelaufen und
kamen dabei am Salt of Palmar vorbei – dem Hotel direkt hinter dem
Ambre, das mit seiner farbenfrohen Fassade sofort ins Auge fällt.
Später erreichte uns eine wichtige Nachricht: Am Donnerstag werden
wir bereits um 4:25 Uhr vom Hotel abgeholt. Ein früher Start in den
Reisetag, aber gut zu wissen, damit wir uns darauf einstellen
können.
12. Tag, Mittwoch, 15.04.2026
Ein windstiller Tag und ein Blick in die Unterwasserwelt
Heute war es vollkommen windstill – ein ruhiger,
warmer Tag, perfekt für unseren letzten vollen Urlaubstag. Am
Vormittag nutzten wir das schöne Wetter und gingen noch einmal an
den Strand, bevor wir uns zu einem kleinen Highlight aufmachten:
einer Fahrt mit dem Glasbodenboot. Durch die klaren Scheiben konnten
wir Fische, Korallen und das helle Türkis des Wassers bewundern –
ein entspannter, schöner Ausflug zum Abschluss unserer Reise.
Zum Mittag gab es zwei köstliche Currys: ein
Auberginen‑Kartoffel‑Curry und ein Chicken‑Erdnuss‑Curry. Beide
aromatisch, würzig und typisch mauritisch – genau das Richtige für
diesen warmen Tag.
Ein ruhiger, runder Abschluss, bevor es bald wieder Richtung Heimat
geht.
13. Tag, Donnerstag, 16.04.2026 (Abreise)
Abreise – Ein ruhiger, pünktlicher Abschied
Der Abreisetag verlief vollkommen entspannt. Das frühe
Abholen um 4:25 Uhr klappte reibungslos, und alles lief pünktlich
und ohne Stress ab. Ein stiller, geordneter Abschluss nach vielen
warmen, lebendigen Tagen auf Mauritius.
Fazit – Ein wundervoller Urlaub
Dieser Urlaub war eine Mischung aus vertrauten Orten
und neuen Eindrücken, aus ruhigen Strandtagen, kleinen Abenteuern,
gutem Essen und herzlichen Begegnungen. Wir haben viel gesehen, viel
erlebt und gleichzeitig die Zeit gefunden, einfach zu genießen.
Ein Urlaub, der bleibt – in Bildern, in Momenten, in Geschichten.