Wir hatten es Grenada ja hier
schon versprochen, dass wir nicht das letzte Mal da waren …
1. Tag (Anreise)
Am 14. November 2007 ging es um 6:40 Uhr zum Flughafen nach
Frankfurt. Da es einen Abend vorher noch geschneit hatte, waren
wir etwas
früher aufgestanden. Der Check-in war ok, die Sicherheitskontrolle
zog sich
etwas hin. Der Abflug erfolgte dann um 10:15 Uhr deutscher Zeit.
Mit der
Condor, Flugnummer DE 3110, ging es dann Nonstop nach Grenada.
Nach ca. 9
Stunden und 45 Minuten landeten wir um 15:00 Uhr Ortszeit (minus 5
Stunden
Zeitunterschied zu Deutschland) auf dem Point Salines
International Airport von
Grenada.
Begrüßung
am Point Salines International Airport
Um 15:15 Uhr durch die Passkontrolle (mit den obligatorischen
Stempel und Papierkram), und dann waren auch schon die Koffer da.
Am Ausgang
wurden wir von der für Meiers’s Weltreisen
zuständigen Sunsation-Tours
Mitarbeiterin empfangen und in einen Minibus verfrachtet. Nach ca.
15 Minuten
Fahrt, eine Unterbrechung im Hotel Grenadian by Rex Resorts, waren
wir auch schon in unserem gebuchten
Hotel.
Dort hatte man eine Reservierung für uns vorliegen, leider für
November 2008. Also dachten wir, gut dann gehen wir halt wieder…
NEEEIIIN !!!
Sie hatten doch tatsächlich noch ein Zimmer frei für uns. Also
hatten wir dann so gegen 16:00 Uhr unser Zimmer mit der Nummer 117
bezogen.
Badehose und Handtücher raus, und ab ging es erst einmal ins
Meer. Danach schnell zum nahe gelegenen Shoppingcenter um eine
Dose OFF-Spray
zu kaufen. Dies hat uns auch schon auf der Reise nach Antigua vor den meisten
Mückenstichen bewahrt.
Na,
wer testet denn hier erst einmal das Meer ?
Es war etwas windig und einige Wolken hingen am Himmel. Danach
testeten wir an der Bar erst einmal das heimische Carib. Nachdem wir dann die
Koffer ausgepackt
hatten, sind wir zum Abendessen gegangen. Es gab ein mehrgängiges
à la carte Menue. Danach ging es an die Bar zu
mehreren Rum on Coke.
2. Tag
In der Nacht hatten wir starke Regenfälle. Morgens war das
Wetter jedoch wieder schön.
Der
Strand morgens um 7:30 Uhr nach links …… und nach rechts
Während des Frühstücks fing es dann wieder heftig an zu
schütten. Danach hörte der Regen auf, aber es war weiterhin
bedeckt. Wir sind
dann einmal am gesamten Strand in Richtung St. Georges gelaufen.
Auf dem
Rückweg sind wir dann wieder nass geworden. Nach dem Mittagessen
sind wir dann
in das Shoppingcenter gegangen, um uns einen Regenschirm zu
kaufen. Das Center
liegt direkt gegenüber dem Hotel und hat folgende Geschäfte: Einen
Baumarkt,
einen Supermarkt, mehrere kleinere Souveniergeschäfte,
Spielwarenläden und einige Imbisstände. Außerdem ist einige Meter
weiter ein KFC.
Mittlerweile hatten wir richtig schönen deutschen Nieselregen.
Wir haben uns dann auf den Weg zum Flamboyant Hotel gemacht, um
uns dort dann
einmal umzusehen. Zurück in unserem Hotel haben wir uns erst
einmal die Anlage
genauer angesehen. Sie ist sehr gepflegt, das Personal
überdurchschnittlich
freundlich und der Service ist absolute Spitzenklasse. Gegen Abend
ließ der
Regen dann etwas nach. Zum Abendessen gab es heute Buffet. Danach
sind wir früh
ins Bett.
3. Tag
Um 6:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Wir sind bei ein paar wenigen
Wolken und viel blauen Himmel am Strand entlang gelaufen. Nach dem
Frühstück
sind wir dann an den Strand gegangen und haben dort den ganzen Tag
verbracht.
Das Hotel bietet super Holzliegen mit weichen Auflagen. Diese
stehen genauso
ausreichend und kostenfrei zur Verfügung wie die Badetücher. Von
unserem Strand
aus haben wir gesehen, dass es in St. Georges immer wieder heftig
geregnet hat.
Bei uns schien jedoch den ganzen Tag die Sonne. Der Strand füllte
sich immer
mehr mit Studenten und Gästen vom Kreuzfahrtschiff Spirit of Adventure, welches
sich heute im Hafen von St. Georges befand.
Um 15:00 Uhr haben wir uns dann zu unserer ersten Hobie-Cat Fahrt aufgemacht.
Dieses Segelschiff
konnte jeder Gast einmal am Tag für eine Stunde kostenfrei buchen.
Der Wind war
nicht so toll, aber wir haben uns mal in Richtung Carenage
aufgemacht.
Gegen Abend gab es dann einen schönen Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang
die erste …… und die zweite
Um 8 Uhr sind wir dann zum Abendessen gegangen. Danach mussten
wir feststellen, dass die Rum-Punsche heute sehr gut gemixt waren.
4. Tag
Am Morgen regnete es immer wieder mal. Etwas blauer Himmel war
zu sehen, aber ein Strandtag wie gestern kam nicht in Frage. Nach
dem Frühstück
sind wir mit unserem Regenschirm bewaffnet, obwohl es gerade nicht
regnete aber
es bedeckt war, zur Bushaltestelle gelaufen. Diese ist ca. 250
Meter vom Hotel
weg.
Dort haben wir auf einen lokalen Minibus gewartet. Nach ca. 1
Minute kam dann auch schon der erste, der uns für 2,50 EC$ pro
Person ( = 1 US$ ) in die Hauptstadt St. Georges brachte. Wir sind
am Hauptbusterminal, der Endstation, ausgestiegen. Diese liegt
hinter dem
einzigen Tunnel der Insel. Bezahlt wird beim Beifahrer entweder
während der
Fahrt, oder beim Aussteigen. Die fröhliche Musik im Bus ist
inklusive.
Vom Busterminal sind wir dann direkt zum Markt von St. Georges
gelaufen. Dort haben wir uns erst einmal nur umgesehen, da heute
wieder mal ein
großes Kreuzfahrtschiff hier war und viele Kreuzfahrer den Markt
belagerten.
Eine GemüsehändlerinNa ob
die nicht noch etwas grün sind ?Grenada 2007 050.JPGGrenada 2007 054.JPG
Wir haben beschlossen, nichts zu kaufen und noch einmal
zurückzukehren, wenn kein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Wir
haben dann den
Markt über die Market-Hill-Street verlassen. Dort in der Oberstadt
angekommen,
haben wir uns mehrere Kirchen bzw. das was davon übrig ist,
angeschaut. Viele
Kirchen haben seit dem Hurricane Ivan (2004) kein Dach mehr und
sind am verfallen.
Es ist für uns unverständlich, wie alle großen
Glaubensgemeinschaften der Welt
hier nicht mal etwas tun. Weder die katholische, die anglikanische
noch die
protestantische Kirche tut hier was. Die investieren wohl eher in
Ihre
Prunkbauten in Europa !!
Alle anderen Privathäuser bzw. öffentlichen Gebäude sind in
einem sehr guten Zustand.
Entlang der Church Street sind wir über die Young Street
hinweg zum Fort George gelaufen und haben uns dieses
angesehen.
Seit unserem letzten Besuch 2003 hat sich hier nicht viel
verändert. Es scheint
nur so, als ob die Polizeischule hier ausgezogen ist und somit
einige Gebäude
langsam dem Verfall freigegeben sind.
Blick
vom Fort George auf die Carenage
Vom Fort aus sind wir über die Young Street zur Carenage
gelaufen. In der Whart
Road sind wir dann vor einem Unwetter in das Carenage-Cafe
geflüchtet. Dieses Cafe war uns einmal von Doris & Uwe
beschrieben worden. Hier war die Hölle los, da mehrere Kreuzfahrer
auch vor dem
Regen geflüchtet sind. Wir saßen an einem Tisch mit einem älteren
englischen
Ehepaar. Die beiden sind mit der im Hafen liegenden Ocean
Village Two über den Atlantik in die Karibik
gereist. Nachdem der Regen gefallen und das Carib
gezischt war, sind wir wieder mit dem Bus zurück ins Hotel. Dort
haben wir dann
einen langen Strandspaziergang bis zum Ende der Grand Anse
gemacht. Auf dem
Rückweg wurden wir wieder nass, da wir den Regenschirm vergessen
hatten (sieht
ja auch irgendwie blöd aus mit Regenschirm am Strand). Im Hotel
angekommen,
haben wir an einem Cocktail-Mix-Lehrgang teilgenommen. Fazit des
Lehrgangs: Es
darf alles gemixt werden, egal wie und wo, es muss nur schmecken
!
5. Tag
Es war blauer Himmel mit ein paar kleineren Wolken. Ralf war
nach dem Aufstehen erst einmal im Meer. Nach dem Frühstück sind
wir dann mit
Badesachen bewaffnet zur Morne Rouge Bay
aufgebrochen. Dazu sind wir am Strand entlang zum Flamboyant Hotel
gelaufen. Da wir schon mehrfach auf dieses Hotel angesprochen
wurden, hier
unser Eindruck:
Das Hotel liegt am Ende der Grand Anse, an einem Hang. Die
einzelnen Gebäude kleben am Berg. Man muss zum Essen, zum Pool und
zum Strand
viele Treppen nach unten laufen. Der Strand ist hier sehr schmal,
bei hohem
Wellengang nicht vorhanden. Das Hotel ansonsten macht einen sehr
gepflegten
Eindruck, die Gäste, mit denen wir gesprochen haben, waren alle
zufrieden. Die
Sonne geht hinter dem Hotel unter, was bedeutet, das hier ab ca.
16:40 Uhr am
Strand Schatten ist (bei uns so gegen 17:30 Uhr). Dafür hat man
einen
gigantischen Blick von fast allen Zimmern auf die Bucht und die
Hauptstadt.
So nun Weiterlaufen. Vom Flamboyant die Strasse
weiter bergauf bis diese sich gabelt. Hier geradeaus den Berg
hinunter zur
Bucht. Wirklich klasse hier.
Nach mehreren Besuchen im Wasser, haben wir auf dem Rückweg noch
einige Fotos geschossen.
Die Morne Rouge BayBlick über
die Morne Rouge BayGrenada 2007 100.JPGGrenada 2007 101.JPGWeitere
Buchten Richtung Süden (Auch Hotel Rex Grenadian )Die Grand Anse
Zurück in unserem Hotel sind wir bei etwas besserem Wind mit dem
Hobie-Cat rausgefahren. Da heute Sonntag war, waren
viele Einheimische am Strand und spielten Beach-Soccer.
Zum Abendessen sind wir zum ersten Mal ins kleinere, am Pool
befindliche Carbet Restaurant gegangen. Hier kann man
nur à la carte essen. Zu empfehlen ist hier als Vorspeise auf
jeden Fall der
Caribbean Shrimp Cocktail. Das Hauptrestaurant heißt übrigens
Arawakabana, was wir uns aber nie merken konnten.
6. Tag
Heute war wieder blauer Himmel. Über Nacht war wieder ein
kleineres Kreuzfahrtschiff angekommen. Es war das deutsche Schiff
C
Columbus. Man sah auch schon wie sich ein größeres
Segelschiff auf
Grenada zu bewegte. Wie sich später herausstellte, war dies nicht
nur ein
größeres Segelschiff, sondern das größte Segelschiff der Welt, die
Royal
Clipper.
Vor dem Frühstück haben wir uns dann erst einmal den Hotelpool
genauer angesehen.
Blick von der
RezeptionVon der
Poolbar zur Rezeption
Um 10:30 Uhr sollte es mit dem Tauchboot zu einer Schnorcheltour
(32 US$ pro Person) eigentlich losgehen. Aber
wir sind ja in der Karibik, und somit war dann um 11:15 Uhr
Abfahrt. Wir fuhren
entlang der Küste, an St Georges vorbei zur Dragon und Flamingo
Bay zum
Schnorcheln. Dort haben wir dann viele bunte Fische gesehen, unter
anderem Papageienfische
und eine kleine Roche.
Auf dem Rückweg haben wir dann die Taucher wieder eingesammelt
und der Bootsführer ist extra dicht an die Royal Clipper
herangefahren, damit
wir einige Fotos machen konnten.
Die Royal ClipperNördlicher
Teil von St. GeorgesGrenada 2007 140.JPGGrenada 2007 153.JPG
Nach der tollen Schnorcheltour gab es
einen Strandnachmittag zur Erholung. Der morgens noch etwas
heftige Wind
schwächte sich immer mehr ab. An der Rezeption haben wir dann für
morgen einen
Mietwagen geordert.
Abends waren wir wieder im Carbet
Restaurant und haben uns zum Abschluß einen Westerhall Rum on the
Rocks genehmigt.
7. Tag
Heute war blauer Himmel mit ein paar Wolken sowie etwas Wind.
Für heute hatten wir ein Auto bei Gabriels Rental & Taxi
Service bestellt. Die Bestellung hatte die Rezeption für uns
gestern bereits
gemacht. Um 8:30 Uhr kam dann wie abgesprochen Marcus Gabriel, um
uns den Wagen
zu übergeben. Er stellte Ralf einen Führerschein aus und übergab
uns den
Mietvertrag. Das ganze kostete 60 US$ an Miete, 12 US$ für den
Führerschein und
3 US$ an Steuern. Durch den für uns guten Dollarkurs wurden uns
nachher
lediglich 51,70 € auf der Kreditkarte belastet. Wir bekamen einen
roten,
geschlossenen Toyota Jeep mit Radio und AC. Das Auto war in einem
erstklassigen
Zustand. Als Vorteil ist noch zu bemerken, das der Wagen
vollgetankt war. So musste er auch
wieder abgegeben werden.
Es ging über St. Georges am National Cricket Stadium vorbei nach
Gouyave.
Auf der gesamten Strecke findet man mit den Landesfarben bemalte
Steine und
Straßenbegrenzungen. In Gouyave war nicht viel los.
Die Muskatnussfabrik hatte zwar offen, man sah aber kaum Leute.
Wir sind dann
weiter nach Victoria gefahren. Auch hier wieder das gleiche Bild.
Hinter
Victoria führt die Strasse dann noch etwas an der
Küste entlang, biegt aber dann ins Landesinnere ab. Wir haben
hier, im
Gegensatz zu 2003, nur wenige Muskatnussbäume gesehen.
Mehrheitlich sahen wir
Bananen und vor allen Dingen Kakao. Im Norden bei Sauteurs
erreichten wir dann wieder die Küste.
KakaofruchtMuskatnüsse auf dem
Baum
Von Sauteurs ging es dann weiter zum Bathway Beach an der
Atlantikküste. Danach ging es weiter
zum Levera Beach. Hier hat sich im Vergleich zu 2003
so gut wie nichts verändert. Zurück am Bathway Beach
gab es dann erst einmal ein Carib. Das Kiosk hatte
auch etwas zu essen, dies hätte aber jedoch mindestens eine halbe
Stunde
gedauert, weil die Besitzerin uns dies frisch zubereitet hätte.
Dieser Strand
wird überwiegend von den Einheimischen am Wochenende genutzt.
Somit war da
heute nichts los. Wir sind dann weiter am Lake Antoine und der
River Antoine
Rumdestillerie. Beides hatten wir schon bei unserem Urlaub 2003 besichtigt und
somit heute ausfallen
lassen. Wir haben dann an einem kleinen Laden Halt gemacht und
gefragt, ob er
etwas zu essen habe. Er wollte uns in das Restaurant bei der
Rumdestillerie
schicken. Wir blieben aber hartnackig und fragten nach den auf
Schildern
angepriesenen Snacks. Er sagte, es gäbe nur Hotdogs, Chicken und
Fisch. Das war
für uns genau das Richtige. Anke nahm Chicken, Ralf ein Hotdog und
beide
jeweils ein Carib. Zum Chicken gab es noch kostenlos
eine Probe des Fisches dazu. Es war wirklich nur ein kleiner
Snack, aber sehr
lecker. Wir kamen dann mit dem Besitzer ins Gespräch. Er hatte
lange Jahre in
London gelebt und ist jetzt aber als Altersruhesitz nach Grenada
zurückgekehrt.
Seine Kinder sind in England geboren und geblieben, kommen ihn und
seine Frau
aber häufig besuchen. Er zeigte uns einige seiner „Schätze“, einen
Rum mit 75 %
Alkohol. Diesen darf man nicht im Koffer mit ins Flugzeug nehmen,
weil die
Fluggesellschaften Angst haben, dass dieses hochprozentige Zeugs
explodiert.
„Snackbar“75 % !!!
Danach haben wir bezahlt und sind einmal über die Landebahn des Pearls
Airport gefahren. Weiter ging es dann nach Grenville. Sehr schöner Ort,
über den wir aber noch am
10. Tag mehr berichten werden. Wir sind dann in Richtung Grand
Etang Nationalpark gefahren. An der Einfahrt
zum Grand Etang Lake sind wir abgebogen und haben uns
den See angeschaut. Da es hier oben in den Bergen angenehm kühl
war, sind wir
von dem See aus in ca. 10 Minuten zur Tourist Information
gelaufen. Dort
schauten zwei Touristen ganz aufgeregt in einen Baum. Der
dazugehörige
Taxifahrer besorgte einige Bananen. Was war da los ?
Wir sind dann auch mal näher hingegangen und haben dann nicht
schlecht
gestaunt: Die Mona Affen waren da und wurden mit Bananen und
Bonbons gefüttert.
Sie packten beides selbst aus. Diese Affen kamen vor über
zweihundert Jahren
aus Afrika nach Grenada und leben dort in absoluter Freiheit. Wie
wir später im
Hotel von dem Barkeeper erfahren konnten, müssen wir großes
Glückgehabt haben,
die Monas gesehen zu haben. Meistens lassen Sie sich nicht blicken
und die
Touristen sind enttäuscht.
Grand Etang LakeMonaGrenada 2007 226.JPGGrenada 2007 236.JPG
Wir sind dann weiter durch absolute Wildnis in Richtung St.
Georges weitergefahren. Über Hügel und Regenwald. Wenn es Häuser
gibt, dann sind
diese auf Stelzen in die Hänge gebaut. Wir haben dann noch einmal
angehalten,
und in einer Bar die auf Stelzen gebaut war, ein Carib
gezischt. Hier hatte man eine herrliche Aussicht.
StelzenbarZischt wie Abbelsaft
Wir sind dann durch St. Georges hindurch und am Flughafen vorbei
zum Aquarium
Restaurant.
Von diesem Restaurant wurde uns schon mehrfach erzählt. Es liegt
wirklich
wunderschön in einer Bucht und ist auch ganz toll eingerichtet.
Wir haben es
jedoch nur besichtigt und weder etwas gegessen noch getrunken, da
die letzten
Strandgäste gerade gegangen waren, und das Dinner noch etwas auf
sich warten
ließ. Danach sind wir zurück ins Hotel gefahren und haben uns erst
einmal von
den gewonnenen Eindrücken erholt.
8. Tag
Heute war wieder schönes Wetter. Nach dem gestrigen Tag hatten
wir für heute einen Strandtag vorgesehen. In St. Georges hatte
über Nacht die AIDAvita festgemacht. Nach
dem Frühstück tauchte am
Horizont ein weiteres Kreuzfahrtschiff auf. Wie sich später
herausstellte, war
es die Emerald
Princess.
Da auf diesem Schiff 1.200 Besatzungsmitglieder sowie 3.100 Gäste
Platz finden, war am Strand heute etwas mehr los. Wir sind dann
Mittags nochmal den Strand entlang in Richtung St. Georges
gelaufen. Ansonsten waren wir viel im Wasser und haben einfach nur
relaxt.
Emerald
Princess & AIDAvitaKatamaranGrenada 2007 264.JPGGrenada 2007 271.JPGNoch ein Katamaran
Abends sind wir dann erst später zum Abendessen gegangen und
haben zum Dessert einen Westerhall Rum getrunken.
9. Tag
Morgens um 7 Uhr war blauer Himmel, ein paar Wolken, und es war
windstill. In St. Georges hatte die Oceana
festgemacht. Nach dem Frühstück sind wir zu Fuß etwas ins
Hinterland gelaufen und
haben uns dort unter die Einheimischen gemischt.
Ein Wohnhaus mit
EigentümerEin ObstladenGrenada 2007 294.JPG
Um 15 Uhr haben wir dann wieder einmal einen Hobbie-Turn gemacht.
Der Sonnenuntergang brachte ein wenig Abendrot.
Grenada 2007 317.JPG
10. Tag
Heute war wieder schönes Wetter, es war kaum Wind, aber das Meer
war etwas unruhig. Heute hatten wir bei Gabriels Rental & Taxi
Service wieder ein Auto bestellt. Es kam wieder pünktlich
und hat wie
letzten Montag 60 US$ plus 3 US$ Steuern gekostet. Der Kreditkarte
wurden incl.
aller Spesen nur 43,43 Euro belastet.
Zuerst sind wir zum Fort Frederick
gefahren und haben dies besichtigt. Der Eintritt kostet 2 US$ pro
Person, der
sich wirklich lohnt. Von hier aus hat man einen sensationellen
Blick über St.
Georges und den südlichen Teil der Insel. Aber überzeugt Euch
selbst:
The LagoonBlick
auf den Süden, rechts der KnastGrenada 2007 347.JPGGrenada 2007 350.JPGCarenage und Fort
Georges
Danach sind wir durch‘s Landesinnere
zur Woburn Bay gefahren. Hier haben wir einige schöne
kleinere private Segelschiffe und auch schöne Häuser gesehen.
Einige AnwesenHier kann man es
aushaltenGrenada 2007 406.JPG
Von der Woburn Bay aus, sind wir
wieder zurück zur Hauptstraße gefahren. Dort dann in nördliche
Richtung weiter
an der Westerhall Rumdestillerie
vorbei und dann links ab in Richtung Laura’s Spice Garden. Hier
war nichts los, und so
haben wir eine individuelle Führung bekommen. Diese gibt es nur in
Englisch,
weshalb man die Dame manchmal bitten musste, etwas langsamer zu
sprechen. Es
war jedoch hoch interessant. Danach sind wir zur La Sagesse
Bay gefahren. Hier befindet sich ein kleines Hotel, ein
Restaurant und auch ein sehr schöner Strand am Atlantik. Hier ist
es sehr ruhig
und abgeschieden. Man sollte hier wenigstens ein Auto haben, um
überhaupt mal
weg zu kommen.
Unser
Auto am Eingang von Lauras GardenLa Sagesse Bay
Nachdem wir in dem Restaurant ein Carib
gezischt hatten, sind wir weiter nach Grenville gefahren. Langsam
machte sich
Hunger bei uns breit. Wir sind von Süden nach Grenville
reingefahren und an der
ersten (wir glauben auch die einzige) Ampel links abgebogen. Nach
einigen
Metern kommt rechts ein kleines rosa Gebäude, an dem Good
Food geschrieben steht.
Good Food
Wir haben uns gedacht, testen wir das Versprechen einmal. Also
raus aus dem Auto und rein in den Laden. Einige der 5 Tische waren
belegt. Wir
bestellten Huhn. Dies kam mit Salat, Gemüsenudeln und Reis mit
Linsen. Es war
eine riesige Portion. Gut, dass wir nur eine bestellt hatten. Dazu
gab es für
jeden ein Carib.
Bezahlt haben wir dafür nur 11 US$.
Danach haben wir nach dem Weg zur Muskatnussfabrik gefragt, um
diese zu besichtigen. Dort haben wir pro Person 1 US$ Eintitt
bezahlt, und es wurde extra für uns ein Führer gerufen. Dieser
zeigte uns dann
ganz stolz seine Fabrik. Bis 2004 als der Hurricane Ivan Grenada
verwüstete,
gab es 15 Muskatnussfabriken auf der Insel. Heute sind es nur noch
3. Grenada
war bis 2004 der zweitgrößte Muskatnusslieferant der Welt. Heute
sind Sie
hinter Indonesien und Indien nur noch die Nummer 3. Ivan hatte 90%
der
Muskatnussbäume zerstört. Daher war auch in der Fabrik in
Grenville nicht viel
los. Einige Farmer haben ihre Nüsse
gebracht. Diese wurden gewogen und sie bekamen irgendwelche
Dokumente dafür.
Wir bekamen die Tasche mit guten Nüssen vollgemacht. Wir denken,
dass dieser
Vorrat bis zur Rente reichen wird. Hier einige Impressionen aus
der Fabrik:
Nüsse bei der
AnlieferungTrocknungsregal
für 3 MonateGrenada 2007 458.JPGGrenada 2007 460.JPGNoch mehr RegaleDer „Nussknacker“
Hier noch eine Seite
mit mehr Informationen über dieses Gewürz.
Wir sind danach über den Grand Etang Regenwald
zurück zur Karibikseite gefahren. Dort haben wir dann gesehen,
dass
mittlerweile die Sea Princess festgemacht
hatte. Wir haben dann
nördlich des Stadions an einer Carib-Bude den
Sonnenuntergang mit einem Carib und einigen
Gesprächen mit Einheimischen genossen.
Danach mussten wir noch das Auto volltanken, und haben es an der
Hotelrezeption abgegeben.
11. Tag
An diesem Morgen hat Anke erst einmal einen Hotelrundgang
gemacht,
dabei hat sie auch einige Fotos geschossen.
Blick durch
den Garten zum MeerRechts
die Bar, links der Entertainment Pavillion
Nach dem Frühstück sind wir dann am Meer entlang in Richtung
Flamboyant Hotel gegangen. Heute war das Wasser sehr wild, aber
trotzdem konnte
man problemlos schwimmen gehen. Am Flamboyant und La Source Hotel
war der
Strand so gut wie weg. Die Wellen haben alles eingenommen. Bei
unserem Hotel
kamen die Wellen wohl nachts auch bis an den Zaun, tagsüber konnte
man aber den
Strand nutzen. Aber seht selbst die Bilder:
WellenbrecherAm Flamboyant
Kurz vor dem Ende des Strandes entsteht eine neue Anlage. Bisher
ist davon nur ein Schild und ein eingezäunter Park zu
sehen. Ein Teil der Anlage am Hang ist bereits fertig. Es handelt
sich hier um
das Mount Cinnamon, ein touristisches
Entwicklungsprojekt,
wovon es zur Zeit viele dieser Art auf Grenada gibt.
Investor gesucht !!Bereits fertig
Gegen Abend wurde es etwas windiger, und da es Wochenende war,
waren wieder viele Einheimische am Strand. Heute gab es nach dem
Abendessen
wieder Unterhaltung von einer Steelband. Diese spielte heute
jedoch in dem
„Entertainment“ Pavillion, etwas abgelegener, da es
wieder stark anfing zu regnen.
12. Tag
Heute war gegen 7:30 Uhr ein heftiger Regenschauer. Danach kam
jedoch die Sonne wieder raus. Wir sind nach dem Frühstück über die
Strasse zu dem Supermarkt gelaufen. Dieser hat sonntags von
10:00 bis 13:00 Uhr offen. Danach haben wir uns die Hotels
angesehen, die nicht
direkt am Strand sind. Zu erwähnen ist hier das Blue
Horizons Garden Resort mit seinem La
Belle Creole Restaurant. Das Hotel sieht sehr gepflegt aus,
hat auch
einen riesigen Garten. Man hat jedoch ca. 10 Minuten Fußweg zum
Meer. An dieser
Strasse gibt es Unmengen von Oleander
und Bougainvilleen sowie viele Schmetterlinge.
Nach
unserem Rundgang sind wir zur Abkühlung erst einmal ins Wasser
gegangen.
Mittags haben sind dann am Strand entlang in Richtung St. Georges
gelaufen. Wir
waren bis ans Ende der Bucht gekommen. Auf dem Rückweg haben wir
uns dann im
Coconut Beach Restaurant und Bar ein Carib genehmigt.
Hier sind normalerweise viele Kreuzfahrtgäste, aber da heute kein
Schiff in St.
Georges lag, war wenig los. Die Preise dort erschienen uns auch
als human.
Gegen Abend haben wir uns am Hotelstrand noch einige Sundowner
genehmigt und auf einen Top Sonnenuntergang gehofft. Die Sonne
verschwand dann
einfach und nach 15 Minuten war es stockdunkel. Pech gehabt. An
diesem Abend
haben wir mal wieder im „kleinen“ Carbet Restaurant
gespeist. Es gab Shrimps-Spieße mit gewürfelten Tomaten und
Papaya‘s
bzw. Brokkoliesuppe mit Blauschimmelkäse als
Vorspeise. Als Hauptspeise wurde Rindersteak mit Püree bzw.
Hühnchen mit
Tomaten und Käse überbacken gereicht. Als Nachtisch ein
Muskatnusseis sowie
einen Westerhall on the
Rocks.
13. Tag
Heute war es sehr windig, aber blauer Himmel. In den Bergen
hingen
große dunkle Wolken. Da in St. Georges immer noch kein
Kreuzfahrtschiff war,
haben wir uns entschlossen, mit dem Bus zum Markt zu fahren um uns
mit einigen
Dingen für zu Hause einzudecken. Zuerst sind wir in die neue
Shoppinghalle für
die Kreuzfahrer gegangen. Hier bekommt man wirklich alles. Von der
Unterhose
über Drogerieartikel, Mittagessen, Spirituosen bis hin zu
irgendwelchem Kitsch.
Da es uns hier jedoch etwas teuer erschien, sind wir zum Markt
gelaufen. Hier
war wie immer die Hölle los. Es gibt hier alles, was man so zum
Leben braucht.
Es werden viele frische Sachen wie Obst und Gemüse angeboten, aber
auch die für
Grenada typischen Gewürze. Aber seht selbst.
Am MarktrandGewürze, Gewürze,
Gewürze…
Nachdem wir uns mit Gewürzen, Hot-Pepper Sauce
und Marmelade eingedeckt hatten, sind wir über die Young Street
zurück zur Carenage gelaufen.
Am Nationalmuseum konnten wir nicht so einfach vorbeigehen. Hier
sind wir rein. Eintritt kostet 2,50 US$ pro Person, die sich aber
lohnen. Das
Museum ist klein, aber fein. Hier kann man wirklich alles, was die
kurze
Inselgeschichte zu erzählen hat, bestaunen. Selbst das
Unabhängigkeitsgeschenk
der Engländer ist ausgestellt (ein Kaffeeservice nach englischem
Geschmack).
Danach sind wir weiter zum Wasser und haben uns beim Ocean Grill
erst einmal
erfrischt (mit einem kühlen Carib). Das Lokal ist auf
Stelzen gebaut und liegt direkt über dem Wasser. Abends stellen
wir uns das
hier sehr schön zum Essen vor.
Danach sind wir die gesamte Carenage entlang,
am Containerterminal bis zur Lagoon gelaufen und haben viele Fotos
gemacht. Am
Ende der Lagoon befindet sich ein Foodland
Supermarkt. Hier haben wir noch den fehlenden Westerhall
Rum für zu Hause gekauft. Mit dem Bus sind wir dann zurück ins
Hotel. Hier sind
wir immer wieder zur Abkühlung ins Wasser und haben dann von den
Barkeepern
einen neuen Sundowner bekommen: Irgendwas mit Banane und Rum.
14. Tag
Auch heute war wieder ein wunderschöner sonniger Tag. Morgens
ist es meist schon sehr warm, gegen Mittag empfindet man dies dann
aber nicht
mehr so.
Heute war unser letzter Tag auf Grenada, und wir wollten diesen
noch einmal am Strand genießen. Heute waren wieder zwei
Kreuzfahrtschiffe in
St. Georges.
Gegen 12 Uhr haben wir unsere letzte Hobie
Tour gemacht. Es war heute endlich einmal vernünftig starker Wind.
Draußen
haben wir dann einige springende Fische gesehen. Danach sind wir
im Meer noch
etwas schnorcheln gegangen. Wir haben viele Seeigel, Fischschwärme
und einen
dicken Seestern gesehen. Auch waren schöne Muscheln und kleine
bunte Fische zu
sehen.
Direkt an unserem Strand war jeden Tag ein Einheimischer damit
beschäftigt, Windspiele zu erschaffen. Diese wurden ihm von den
Amerikanern und
Engländern sprichwörtlich aus der Hand (bzw. vom Baum) gerissen.
Also wer so
etwas mag, sollte es bei ihm kaufen. Die Qualität ist klasse und
teuer sind die
Dinger auch nicht.
Ein prächtiges StückGrenada 2007 794.JPGGrenada 2007 800.JPG
15. Tag
Heute sollte es wieder zurück nach Deutschland gehen. Wir sind
um 13:20 Uhr vom Hotel abgeholt worden. Der Flieger, Flugnummer DE
3111, ging
um 15:40 Uhr. Leider mussten wir noch eine Zwischenlandung auf der
Isla
Margerita (Venezuela) in Kauf nehmen. Aber auch das hat unseren
tollen Urlaub
nicht gestört. Anbei seht Ihr noch einige Impressionen aus unserem
Hotel.
Der PoolWegekreuz im GartenGrenada 2007 838.JPGGrenada 2007 847.JPGVom Meer zur
RezeptionDie Zimmer
Wir hatten einen
traumhaft schönen Urlaub in einer wundervollen Umgebung.
Es hat einfach
alles gestimmt.
Wir waren jetzt zweimal
auf Grenada, aber bestimmt nicht zum letzten Male …