
Um 8:30 Uhr waren wir an der Pineapple Autovermietung, um unser
reserviertes Auto abzuholen. Mietkosten 40 USD plus 10 USD für die
Versicherung sowie 20 USD für den lokalen Führerschein (braucht man
nur einmal in 6 Monaten). Wir bekamen einen weißen Kia Picanto, für
unsere Zwecke eine gute Wahl. Wir sind dann die Old-Road in Richtung
Süden gefahren. Zuerst an den Ffryes Beach. Hier hat sich seit
unserem letzten Aufenhalt nur eines geändert: Das Rohr zum Abpumpen
von Ölschiffen ist verschwunden, dafür gibt es jetzt einen
Liegestuhl-Verleih an einem Ende des Strandes.

Danach ging es weiter über den Darkwood Beach, Turners Beach, Cades
Bay zum Curtain Bluff. Ein Foto von hier gehört bei uns zu jeder
Reise nach Antigua.

Jetzt biegt die Straße nach links ins Landesinnere ab. Es ist der
Fig Tree Drive durch den Regenwald Antiguas. Nach dem
Adventure-Park(hier kann man sich an Seilen durch den Regenwald
schwingen) sind wir zum Mount Tabor Retreat Centre. Ein kleines
Schild an der Einfahrt ist alles, was man sieht. Was dort gemacht
wird, konnte uns auch der Gärtner nicht so richtig erzählen. Man hat
hier aber ein grandiose Aussicht.

Irgendwann stößt man auf die Matthews Road. Hier biegt man rechts in
Richtung English Harbour ab. Man fährt durch Liberta und Falmouth
und erreicht dann Falmouth Harbour und English Harbour. Hier muss
man sich entscheiden, ob man zuerst zur Shirley Heights, Blockhouse
oder dem Interpretation Center möchte. Wir sind zuesrt zum
Interpretation Center gefahren. Kurz vor dem Eingang wird ein
Eintritt von 8 USD bzw. 21 EC$ pro Person erhoben. Das Ticket gilt
auch für Nelson's Dockyard. Im Informationszentrum haben wir uns
erst einmal einen Film über die Geschichte von Antigua & Barbuda
angesehen. Sehr schön gemacht.

Wir hatten diese Vorführung in englischer Sprache, wobei es diese
auch in deutscher Sprache gibt. Im Anschluss noch eine kleine, ca. 5
minütige Führung von einer Angestellten über den Ausblick von hier
oben. Jetzt weiter zum Blockhouse. Hier sieht man die franzözischen
Antilleninseln Guadeloupe und Montserrat. Man hat auch einen super
Ausblick über die Südostküste Antiguas.

Jetzt ging es weiter zu Shirley Heights, benannt nach dem Erbauer
dieser ehemaligen Festungsanlage zum Sichern der Nelson Dockyards.
Danach sind wir wieder vom Hügel heruntergefahren. Das Clarence
House wurde gerade renoviert und war somit nicht zu besichtigen.
Hier pflegt die englische Königsfamilie zu wohnen, wenn Sie auf
Antigua weilt. Ist keiner von den Windsors da, kann man die Bude
eigentlich besichtigen. Die Queen war wohl 1966 das letze Mal in
Nelson's Dockyard.

Wir haben uns dann erst einmal etwas für den Lunch gesucht. Hier
sind wir bei Rumbaba fündig geworden. Ein italienisches Ehepaar vom
Gardasee macht hier gutes und günstiges Essen. Frau spricht sogar
deutsch.

Es ging weiter zum Nelson's Dockyard und zum Fort Tyler. Hier liegen
einige sehr große Yachten im Hafen herum. Auch das Museum und die
Gebäude sind sehenswert. Es schwimmen auch einige dicke Fische im
Hafen herum. Wir haben hier uns alles in Ruhe angesehen, und schwups
war es auch schon 16:30 Uhr. Wir sind dann in einem durch so zurück
wie wir hingefahren sind und waren gegen 17:15 Uhr wieder auf dem
Hotelparkplatz. Alles in allem ein gelungener Ausflug. Heute Abend
geht es dann zum Italiener.