Unser Urlaub im November 2007 auf Grenada
(Home)

Wir hatten es Grenada ja hier
schon versprochen, dass wir nicht das letzte Mal da waren …
1.
Tag (Anreise):
Am 14. November 2007 ging es um 6:40 Uhr zum Flughafen nach
Frankfurt. Da es einen Abend vorher noch geschneit hatte, waren wir etwas
früher aufgestanden. Der Check-in war ok, die Sicherheitskontrolle zog sich
etwas hin. Der Abflug erfolgte dann um 10:15 Uhr deutscher Zeit. Mit der
Condor, Flugnummer DE 3110, ging es dann Nonstop nach Grenada. Nach ca. 9
Stunden und 45 Minuten landeten wir um 15:00 Uhr Ortszeit (minus 5 Stunden
Zeitunterschied zu Deutschland) auf dem Point Salines International Airport von
Grenada.
|
|
|
Begrüßung
am Point Salines International Airport |
Um 15:15 Uhr durch die Passkontrolle (mit den obligatorischen
Stempel und Papierkram), und dann waren auch schon die Koffer da. Am Ausgang
wurden wir von der für Meiers’s Weltreisen zuständigen Sunsation-Tours
Mitarbeiterin empfangen und in einen Minibus verfrachtet. Nach ca. 15 Minuten
Fahrt, eine Unterbrechung im Hotel Grenadian by Rex Resorts, waren wir auch
schon in unserem gebuchten Hotel Coyaba Beach Resort.
Dort hatte man eine Reservierung für uns vorliegen, leider für
November 2008. Also dachten wir, gut dann gehen wir halt wieder… NEEEIIIN !!!
Sie hatten doch tatsächlich noch ein Zimmer frei für uns. Also
hatten wir dann so gegen 16:00 Uhr unser Zimmer mit der Nummer 117 bezogen.
Badehose und Handtücher raus, und ab ging es erst einmal ins
Meer. Danach schnell zum nahe gelegenen Shoppingcenter um eine Dose OFF-Spray
zu kaufen. Dies hat uns auch schon auf der Reise nach Antigua vor den meisten Mückenstichen bewahrt.
|
|
|
Na,
wer testet denn hier erst einmal das Meer ? |
Es war etwas windig und einige Wolken hingen am Himmel. Danach
testeten wir an der Bar erst einmal das heimische Carib. Nachdem wir dann die Koffer ausgepackt hatten,
sind wir zum Abendessen gegangen. Es gab ein mehrgängiges à la carte Menue.
Danach ging es an die Bar zu mehreren Rum on Coke.
2.
Tag:
In der Nacht hatten wir starke Regenfälle. Morgens war das
Wetter jedoch wieder schön.
|
|
|
|
Der
Strand morgens um 7:30 Uhr nach links … |
…
und nach rechts |
Während des Frühstücks fing es dann wieder heftig an zu
schütten. Danach hörte der Regen auf, aber es war weiterhin bedeckt. Wir sind
dann einmal am gesamten Strand in Richtung St. Georges gelaufen. Auf dem
Rückweg sind wir dann wieder nass geworden. Nach dem Mittagessen sind wir dann
in das Shoppingcenter gegangen, um uns einen Regenschirm zu kaufen. Das Center
liegt direkt gegenüber dem Hotel und hat folgende Geschäfte: Einen Baumarkt,
einen Supermarkt, mehrere kleinere Souveniergeschäfte, Spielwarenläden und
einige Imbisstände. Außerdem ist einige Meter weiter ein KFC.
Mittlerweile hatten wir richtig schönen deutschen Nieselregen.
Wir haben uns dann auf den Weg zum Flamboyant Hotel gemacht, um uns dort dann
einmal umzusehen. Zurück in unserem Hotel haben wir uns erst einmal die Anlage
genauer angesehen. Sie ist sehr gepflegt, das Personal überdurchschnittlich
freundlich und der Service ist absolute Spitzenklasse. Gegen Abend ließ der
Regen dann etwas nach. Zum Abendessen gab es heute Buffet. Danach sind wir früh
ins Bett.
3.
Tag:
Um 6:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Wir sind bei ein paar wenigen
Wolken und viel blauen Himmel am Strand entlang gelaufen. Nach dem Frühstück
sind wir dann an den Strand gegangen und haben dort den ganzen Tag verbracht.
Das Hotel bietet super Holzliegen mit weichen Auflagen. Diese stehen genauso
ausreichend und kostenfrei zur Verfügung wie die Badetücher. Von unserem Strand
aus haben wir gesehen, dass es in St. Georges immer wieder heftig geregnet hat.
Bei uns schien jedoch den ganzen Tag die Sonne. Der Strand füllte sich immer
mehr mit Studenten und Gästen vom Kreuzfahrtschiff Spirit of Adventure, welches sich heute im Hafen von
St. Georges befand.
Um 15:00 Uhr haben wir uns dann zu unserer ersten Hobie-Cat
Fahrt aufgemacht. Dieses Segelschiff konnte jeder Gast einmal am Tag für eine
Stunde kostenfrei buchen. Der Wind war nicht so toll, aber wir haben uns mal in
Richtung Carenage aufgemacht.
Gegen Abend gab es dann einen schönen Sonnenuntergang.
|
|
|
|
Sonnenuntergang
die erste … |
…
und die zweite |
Um 8 Uhr sind wir dann zum Abendessen gegangen. Danach mussten
wir feststellen, dass die Rum-Punsche heute sehr gut gemixt waren.
4.
Tag:
Am Morgen regnete es immer wieder mal. Etwas blauer Himmel war
zu sehen, aber ein Strandtag wie gestern kam nicht in Frage. Nach dem Frühstück
sind wir mit unserem Regenschirm bewaffnet, obwohl es gerade nicht regnete aber
es bedeckt war, zur Bushaltestelle gelaufen. Diese ist ca. 250 Meter vom Hotel
weg.
Dort haben wir auf einen lokalen Minibus gewartet. Nach ca. 1
Minute kam dann auch schon der erste, der uns für 2,50 EC$ pro Person ( = 1 US$
) in die Hauptstadt St. Georges brachte. Wir sind am Hauptbusterminal, der
Endstation, ausgestiegen. Diese liegt hinter dem einzigen Tunnel der Insel.
Bezahlt wird beim Beifahrer entweder während der Fahrt, oder beim Aussteigen.
Die fröhliche Musik im Bus ist inklusive.
Vom Busterminal sind wir dann direkt zum Markt von St. Georges
gelaufen. Dort haben wir uns erst einmal nur umgesehen, da heute wieder mal ein
großes Kreuzfahrtschiff hier war und viele Kreuzfahrer den Markt belagerten.
|
|
|
|
Eine
Gemüsehändlerin |
Na
ob die nicht noch etwas grün sind ? |
|
|
|
|
|
|
|
Gewürzstand
in der Markthalle |
Eine
Händlerin präsentiert ihre Waren |
Wir haben beschlossen, nichts zu kaufen und noch einmal
zurückzukehren, wenn kein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Wir haben dann den
Markt über die Market-Hill-Street verlassen. Dort in der Oberstadt angekommen,
haben wir uns mehrere Kirchen bzw. das was davon übrig ist, angeschaut. Viele
Kirchen haben seit dem Hurricane Ivan (2004) kein Dach mehr und sind am
verfallen. Es ist für uns unverständlich, wie alle großen
Glaubensgemeinschaften der Welt hier nicht mal etwas tun. Weder die
katholische, die anglikanische noch die protestantische Kirche tut hier was.
Die investieren wohl eher in Ihre Prunkbauten in Europa !!
Alle anderen Privathäuser bzw. öffentlichen Gebäude sind in
einem sehr guten Zustand.
Entlang der Church Street sind wir über die Young Street hinweg zum Fort George gelaufen und haben uns dieses angesehen.
Seit unserem letzten Besuch 2003 hat sich hier nicht viel verändert. Es scheint
nur so, als ob die Polizeischule hier ausgezogen ist und somit einige Gebäude
langsam dem Verfall freigegeben sind.
|
|
|
Blick
vom Fort George auf die Carenage |
Vom Fort aus sind wir über die Young Street zur Carenage gelaufen.
In der Whart Road sind wir dann vor einem Unwetter in das Carenage-Cafe
geflüchtet. Dieses Cafe war uns einmal von Doris & Uwe
beschrieben worden. Hier war die Hölle los, da mehrere Kreuzfahrer auch vor dem
Regen geflüchtet sind. Wir saßen an einem Tisch mit einem älteren englischen
Ehepaar. Die beiden sind mit der im Hafen liegenden Ocean
Village Two über den Atlantik in die Karibik gereist. Nachdem der Regen
gefallen und das Carib gezischt war, sind wir wieder mit dem Bus zurück ins
Hotel. Dort haben wir dann einen langen Strandspaziergang bis zum Ende der
Grand Anse gemacht. Auf dem Rückweg wurden wir wieder nass, da wir den
Regenschirm vergessen hatten (sieht ja auch irgendwie blöd aus mit Regenschirm
am Strand). Im Hotel angekommen, haben wir an einem Cocktail-Mix-Lehrgang
teilgenommen. Fazit des Lehrgangs: Es darf alles gemixt werden, egal wie und
wo, es muss nur schmecken !
5.
Tag:
Es war blauer Himmel mit ein paar kleineren Wolken. Ralf war
nach dem Aufstehen erst einmal im Meer. Nach dem Frühstück sind wir dann mit
Badesachen bewaffnet zur Morne Rouge Bay aufgebrochen. Dazu sind wir am Strand
entlang zum Flamboyant Hotel
gelaufen. Da wir schon mehrfach auf dieses Hotel angesprochen wurden, hier
unser Eindruck:
Das Hotel liegt am Ende der Grand Anse, an einem Hang. Die
einzelnen Gebäude kleben am Berg. Man muss zum Essen, zum Pool und zum Strand
viele Treppen nach unten laufen. Der Strand ist hier sehr schmal, bei hohem
Wellengang nicht vorhanden. Das Hotel ansonsten macht einen sehr gepflegten
Eindruck, die Gäste, mit denen wir gesprochen haben, waren alle zufrieden. Die
Sonne geht hinter dem Hotel unter, was bedeutet, das hier ab ca. 16:40 Uhr am
Strand Schatten ist (bei uns so gegen 17:30 Uhr). Dafür hat man einen
gigantischen Blick von fast allen Zimmern auf die Bucht und die Hauptstadt.
So nun Weiterlaufen. Vom Flamboyant die Strasse weiter bergauf
bis diese sich gabelt. Hier geradeaus den Berg hinunter zur Bucht. Wirklich
klasse hier.
Nach mehreren Besuchen im Wasser, haben wir auf dem Rückweg noch
einige Fotos geschossen.
|
|
|
|
Die
Morne Rouge Bay |
Blick
über die Morne Rouge Bay |
|
|
|
|
|
|
|
Weitere
Buchten Richtung Süden (Auch Hotel Rex Grenadian) |
Die
Grand Anse |
|
|
|
|
|
|
|
Blick
vom Flamboyant Hotel |
Im
Vordergrund der Restaurant/Poolbereich des Flamboyant |
Zurück in unserem Hotel sind wir bei etwas besserem Wind mit dem
Hobie-Cat rausgefahren. Da heute Sonntag war, waren viele Einheimische am
Strand und spielten Beach-Soccer.
Zum Abendessen sind wir zum ersten Mal ins kleinere, am Pool
befindliche Carbet Restaurant gegangen. Hier kann man nur à la carte essen. Zu
empfehlen ist hier als Vorspeise auf jeden Fall der Caribbean Shrimp Cocktail.
Das Hauptrestaurant heißt übrigens Arawakabana, was wir uns aber nie merken
konnten.
6.
Tag:
Heute war wieder blauer Himmel. Über Nacht war wieder ein
kleineres Kreuzfahrtschiff angekommen. Es war das deutsche Schiff C
Columbus. Mann sah auch schon wie sich ein größeres Segelschiff auf
Grenada zu bewegte. Wie sich später herausstellte, war dies nicht nur ein
größeres Segelschiff, sondern das größte Segelschiff der Welt, die Royal
Clipper.
Vor dem Frühstück haben wir uns dann erst einmal den Hotelpool
genauer angesehen.
|
|
|
|
Blick
von der Rezeption |
Von
der Poolbar zur Rezeption |
Um 10:30 Uhr sollte es mit dem Tauchboot zu einer Schnorcheltour
(32 US$ pro Person) eigentlich losgehen. Aber wir sind ja in der Karibik, und
somit war dann um 11:15 Uhr Abfahrt. Wir fuhren entlang der Küste, an St
Georges vorbei zur Dragon und Flamingo Bay zum Schnorcheln. Dort haben wir dann
viele bunte Fische gesehen, unter anderem Papageienfische
und eine kleine Roche.
Auf dem Rückweg haben wir dann die Taucher wieder eingesammelt
und der Bootsführer ist extra dicht an die Royal Clipper herangefahren, damit
wir einige Fotos machen konnten.
|
|
|
|
Die
Royal Clipper |
Nördlicher
Teil von St. Georges |
|
|
|
|
|
|
|
C Columbus und Royal Clipper |
Ankunft am Strand |
Nach der tollen Schnorcheltour gab es einen Strandnachmittag zur
Erholung. Der morgens noch etwas heftige Wind schwächte sich immer mehr ab. An
der Rezeption haben wir dann für morgen einen Mietwagen geordert.
Abends waren wir wieder im Carbet Restaurant und haben uns zum
Abschluß einen Westerhall
Rum on the Rocks genehmigt.
7.
Tag:
Heute war blauer Himmel mit ein paar Wolken sowie etwas Wind.
Für heute hatten wir ein Auto bei Gabriels Rental & Taxi
Service bestellt. Die Bestellung hatte die Rezeption für uns gestern
bereits gemacht. Um 8:30 Uhr kam dann wie abgesprochen Marcus Gabriel, um uns
den Wagen zu übergeben. Er stellte Ralf einen Führerschein aus und übergab uns
den Mietvertrag. Das ganze kostete 60 US$ an Miete, 12 US$ für den Führerschein
und 3 US$ an Steuern. Durch den für uns guten Dollarkurs wurden uns nachher
lediglich 51,70 € auf der Kreditkarte belastet. Wir bekamen einen roten,
geschlossenen Toyota Jeep mit Radio und AC. Das Auto war in einem erstklassigen
Zustand. Als Vorteil ist noch zu bemerken, das der Wagen vollgetankt war. So
musste er auch wieder abgegeben werden.
Es ging über St. Georges am National Cricket Stadium vorbei nach
Gouyave.
Auf der gesamten Strecke findet man mit den Landesfarben bemalte Steine und
Straßenbegrenzungen. In Gouyave war nicht viel los. Die Muskatnussfabrik hatte
zwar offen, man sah aber kaum Leute. Wir sind dann weiter nach Victoria
gefahren. Auch hier wieder das gleiche Bild. Hinter Victoria führt die Strasse
dann noch etwas an der Küste entlang, biegt aber dann ins Landesinnere ab. Wir
haben hier, im Gegensatz zu 2003, nur wenige Muskatnussbäume gesehen.
Mehrheitlich sahen wir Bananen und vor allen Dingen Kakao. Im Norden bei
Sauteurs erreichten wir dann wieder die Küste.
|
|
|
|
Kakaofrucht
|
Muskatnüsse
auf dem Baum |
Von Sauteurs ging es dann weiter zum Bathway Beach an der
Atlantikküste. Danach ging es weiter zum Levera Beach. Hier hat sich im
Vergleich zu 2003 so gut wie nichts verändert. Zurück am Bathway Beach gab es
dann erst einmal ein Carib. Das Kiosk hatte auch etwas zu essen, dies hätte
aber jedoch mindestens eine halbe Stunde gedauert, weil die Besitzerin uns dies
frisch zubereitet hätte. Dieser Strand wird überwiegend von den Einheimischen
am Wochenende genutzt. Somit war da heute nichts los. Wir sind dann weiter am
Lake Antoine und der River Antoine Rumdestillerie. Beides hatten wir schon bei
unserem Urlaub
2003 besichtigt und somit heute ausfallen lassen. Wir haben dann an
einem kleinen Laden Halt gemacht und gefragt, ob er etwas zu essen habe. Er
wollte uns in das Restaurant bei der Rumdestillerie schicken. Wir blieben aber
hartnackig und fragten nach den auf Schildern angepriesenen Snacks. Er sagte,
es gäbe nur Hotdogs, Chicken und Fisch. Das war für uns genau das Richtige.
Anke nahm Chicken, Ralf ein Hotdog und beide jeweils ein Carib. Zum Chicken gab
es noch kostenlos eine Probe des Fisches dazu. Es war wirklich nur ein kleiner
Snack, aber sehr lecker. Wir kamen dann mit dem Besitzer ins Gespräch. Er hatte
lange Jahre in London gelebt und ist jetzt aber als Altersruhesitz nach Grenada
zurückgekehrt. Seine Kinder sind in England geboren und geblieben, kommen ihn
und seine Frau aber häufig besuchen. Er zeigte uns einige seiner „Schätze“,
einen Rum mit 75 % Alkohol. Diesen darf man nicht im Koffer mit ins Flugzeug
nehmen, weil die Fluggesellschaften Angst haben, dass dieses hochprozentige
Zeugs explodiert.
|
|
|
|
„Snackbar“
|
75
% !!! |
Danach haben wir bezahlt und sind einmal über die Landebahn des Pearls
Airport gefahren. Weiter ging es dann nach Grenville. Sehr schöner Ort, über den wir aber noch am
10. Tag mehr berichten werden. Wir sind dann in Richtung Grand
Etang Nationalpark gefahren. An der Einfahrt zum Grand Etang Lake sind
wir abgebogen und haben uns den See angeschaut. Da es hier oben in den Bergen
angenehm kühl war, sind wir von dem See aus in ca. 10 Minuten zur Tourist
Information gelaufen. Dort schauten zwei Touristen ganz aufgeregt in einen
Baum. Der dazugehörige Taxifahrer besorgte einige Bananen. Was war da los ? Wir
sind dann auch mal näher hingegangen und haben dann nicht schlecht gestaunt: Die
Mona Affen waren da und wurden mit Bananen und Bonbons gefüttert. Sie packten
beides selbst aus. Diese Affen kamen vor über zweihundert Jahren aus Afrika
nach Grenada und leben dort in absoluter Freiheit. Wie wir später im Hotel von
dem Barkeeper erfahren konnten, müssen wir großes Glückgehabt haben, die Monas
gesehen zu haben. Meistens lassen Sie sich nicht blicken und die Touristen sind
enttäuscht.
|
|
|
|
Grand
Etang Lake |
Mona |
|
|
|
|
|
|
|
Lecker
Banäänsche |
Na,
wer hat noch was für mich ? |
Wir sind dann weiter durch absolute Wildnis in Richtung St. Georges
weitergefahren. Über Hügel und Regenwald. Wenn es Häuser gibt, dann sind diese
auf Stelzen in die Hänge gebaut. Wir haben dann noch einmal angehalten, und in
einer Bar die auf Stelzen gebaut war, ein Carib gezischt. Hier hatte man eine
herrliche Aussicht.
|
|
|
|
Stelzenbar
|
Zischt
wie Abbelsaft |
Wir sind dann durch St. Georges hindurch und am Flughafen vorbei
zum Aquarium
Restaurant. Von diesem Restaurant wurde uns schon mehrfach erzählt. Es
liegt wirklich wunderschön in einer Bucht und ist auch ganz toll eingerichtet.
Wir haben es jedoch nur besichtigt und weder etwas gegessen noch getrunken, da
die letzten Strandgäste gerade gegangen waren, und das Dinner noch etwas auf
sich warten ließ. Danach sind wir zurück ins Hotel gefahren und haben uns erst
einmal von den gewonnenen Eindrücken erholt.
8.
Tag:
Heute war wieder schönes Wetter. Nach dem gestrigen Tag hatten wir
für heute einen Strandtag vorgesehen. In St. Georges hatte über Nacht die AIDAvita
festgemacht. Nach dem Frühstück tauchte am Horizont ein weiteres
Kreuzfahrtschiff auf. Wie sich später herausstellte, war es die Emerald
Princess.
Da auf diesem Schiff 1.200 Besatzungsmitglieder sowie 3.100
Gäste Platz finden, war am Strand heute etwas mehr los. Wir sind dann Mittags
nochmal den Strand entlang in Richtung St. Georges gelaufen. Ansonsten waren
wir viel im Wasser und haben einfach nur relaxt.
|
|
|
|
Emerald
Princess & AIDAvita |
Katamaran |
|
|
|
|
|
|
|
Noch
ein Katamaran |
|
|
|
|
|
|
|
|
Emerald Princess und St. Georges |
Boot am Strand |
Abends sind wir dann erst später zum Abendessen gegangen und
haben zum Dessert einen Westerhall Rum getrunken.
9.
Tag:
Morgens um 7 Uhr war blauer Himmel, ein paar Wolken, und es war
windstill. In St. Georges hatte die Oceana
festgemacht. Nach dem Frühstück sind wir zu Fuß etwas ins Hinterland gelaufen
und haben uns dort unter die Einheimischen gemischt.
|
|
|
|
Ein
Wohnhaus mit Eigentümer |
Ein
Obstladen |
|
|
|
|
|
|
|
Zwei
Bäume in einem Vorgarten |
|
Um 15 Uhr haben wir dann wieder einmal einen Hobbie-Turn
gemacht. Der Sonnenuntergang brachte ein wenig Abendrot.
|
|
10.
Tag:
Heute war wieder schönes Wetter, es war kaum Wind, aber das Meer
war etwas unruhig. Heute hatten wir bei Gabriels Rental & Taxi
Service wieder ein Auto bestellt. Es kam wieder pünktlich und hat wie
letzten Montag 60 US$ plus 3 US$ Steuern gekostet. Der Kreditkarte wurden incl.
aller Spesen nur 43,43 Euro belastet.
Zuerst sind wir zum Fort Frederick
gefahren und haben dies besichtigt. Der Eintritt kostet 2 US$ pro Person, der
sich wirklich lohnt. Von hier aus hat man einen sensationellen Blick über St.
Georges und den südlichen Teil der Insel. Aber überzeugt Euch selbst:
|
|
|
|
The
Lagoon |
Blick
auf den Süden, rechts der Knast |
|
|
|
|
|
|
|
Carenage
und Fort Georges |
Blick
ins Landesinnere |
|
|
|
|
|
|
|
Im
Fort |
|
Danach sind wir durch‘s Landesinnere zur Woburn Bay gefahren.
Hier haben wir einige schöne kleinere private Segelschiffe und auch schöne
Häuser gesehen.
|
|
|
|
Einige
Anwesen |
Hier
kann man es aushalten |
|
|
|
|
|
|
|
Die
Yachten |
|
Von der Woburn Bay aus, sind wir wieder zurück zur Hauptstraße
gefahren. Dort dann in nördliche Richtung weiter an der Westerhall Rumdestillerie vorbei und dann links ab in Richtung Laura’s
Spice Garden. Hier war nichts los, und so haben wir eine individuelle
Führung bekommen. Diese gibt es nur in Englisch, weshalb man die Dame manchmal
bitten musste, etwas langsamer zu sprechen. Es war jedoch hoch interessant.
Danach sind wir zur La Sagesse Bay gefahren. Hier befindet sich ein kleines Hotel, ein Restaurant und auch ein sehr schöner Strand
am Atlantik. Hier ist es sehr ruhig und abgeschieden. Man sollte hier
wenigstens ein Auto haben, um überhaupt mal weg zu kommen.
|
|
|
|
Unser
Auto am Eingang von Lauras Garden |
La
Sagesse Bay |
Nachdem wir in dem Restaurant ein Carib gezischt hatten, sind
wir weiter nach Grenville gefahren. Langsam machte sich Hunger bei uns breit.
Wir sind von Süden nach Grenville reingefahren und an der ersten (wir glauben
auch die einzige) Ampel links abgebogen. Nach einigen Metern kommt rechts ein
kleines rosa Gebäude, an dem Good Food geschrieben steht.
|
|
|
Good
Food |
Wir haben uns gedacht, testen wir das Versprechen einmal. Also
raus aus dem Auto und rein in den Laden. Einige der 5 Tische waren belegt. Wir
bestellten Huhn. Dies kam mit Salat, Gemüsenudeln und Reis mit Linsen. Es war
eine riesige Portion. Gut, dass wir nur eine bestellt hatten. Dazu gab es für
jeden ein Carib.
Bezahlt haben wir dafür nur 11 US$.
Danach haben wir nach dem Weg zur Muskatnussfabrik gefragt, um
diese zu besichtigen. Dort haben wir pro Person 1 US$ Eintitt bezahlt, und es wurde
extra für uns ein Führer gerufen. Dieser zeigte uns dann ganz stolz seine
Fabrik. Bis 2004 als der Hurricane Ivan Grenada verwüstete, gab es 15
Muskatnussfabriken auf der Insel. Heute sind es nur noch 3. Grenada war bis
2004 der zweitgrößte Muskatnusslieferant der Welt. Heute sind Sie hinter
Indonesien und Indien nur noch die Nummer 3. Ivan hatte 90% der Muskatnussbäume
zerstört. Daher war auch in der Fabrik in Grenville nicht viel los. Einige
Farmer haben ihre Nüsse gebracht. Diese
wurden gewogen und sie bekamen irgendwelche Dokumente dafür. Wir bekamen die
Tasche mit guten Nüssen vollgemacht. Wir denken, dass dieser Vorrat bis zur
Rente reichen wird. Hier einige Impressionen aus der Fabrik:
|
|
|
|
Nüsse
bei der Anlieferung |
Trocknungsregal
für 3 Monate |
|
|
|
|
|
|
|
Noch
mehr Regale |
Der
„Nussknacker“ |
|
|
|
|
|
|
|
Die
Macis der Nuss in unterschiedlichem Trocknungsgrad |
Nuss
und Schale |
Hier noch eine Seite
mit mehr Informationen über dieses Gewürz.
Wir sind danach über den Grand Etang Regenwald zurück zur
Karibikseite gefahren. Dort haben wir dann gesehen, dass mittlerweile die Sea
Princess festgemacht hatte. Wir haben dann nördlich des Stadions an
einer Carib-Bude den Sonnenuntergang mit einem Carib und einigen Gesprächen mit
Einheimischen genossen.
Danach mussten wir noch das Auto volltanken, und haben es an der
Hotelrezeption abgegeben.
11.
Tag:
An diesem Morgen hat Anke erst einmal einen Hotelrundgang
gemacht, dabei hat sie auch einige Fotos geschossen.
|
|
|
|
Blick
durch den Garten zum Meer |
Rechts
die Bar, links der Entertainment Pavillion |
Nach dem Frühstück sind wir dann am Meer entlang in Richtung
Flamboyant Hotel gegangen. Heute war das Wasser sehr wild, aber trotzdem konnte
man problemlos schwimmen gehen. Am Flamboyant und La Source Hotel war der
Strand so gut wie weg. Die Wellen haben alles eingenommen. Bei unserem Hotel
kamen die Wellen wohl nachts auch bis an den Zaun, tagsüber konnte man aber den
Strand nutzen. Aber seht selbst die Bilder:
|
|
|
|
Wellenbrecher |
Am
Flamboyant |
Kurz vor dem Ende des Strandes entsteht eine neue Anlage. Bisher
ist davon nur ein Schild und ein eingezäunter Park zu sehen. Ein Teil der
Anlage am Hang ist bereits fertig. Es handelt sich hier um das Mount Cinnamon,
ein touristisches Entwicklungsprojekt, wovon es zur Zeit viele dieser Art auf
Grenada gibt.
|
|
|
|
Investor
gesucht !! |
Bereits
fertig |
Gegen Abend wurde es etwas windiger, und da es Wochenende war,
waren wieder viele Einheimische am Strand. Heute gab es nach dem Abendessen wieder
Unterhaltung von einer Steelband. Diese spielte heute jedoch in dem
„Entertainment“ Pavillion, etwas abgelegener, da es wieder stark anfing zu
regnen.
12.
Tag:
Heute war gegen 7:30 Uhr ein heftiger Regenschauer. Danach kam
jedoch die Sonne wieder raus. Wir sind nach dem Frühstück über die Strasse zu
dem Supermarkt gelaufen. Dieser hat sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr offen.
Danach haben wir uns die Hotels angesehen, die nicht direkt am Strand sind. Zu
erwähnen ist hier das Blue Horizons Garden
Resort mit seinem La
Belle Creole Restaurant. Das Hotel sieht sehr gepflegt aus, hat auch
einen riesigen Garten. Man hat jedoch ca. 10 Minuten Fußweg zum Meer. An dieser
Strasse gibt es Unmengen von Oleander
und Bougainvilleen
sowie viele Schmetterlinge. Nach unserem Rundgang sind wir zur Abkühlung erst
einmal ins Wasser gegangen. Mittags haben sind dann am Strand entlang in
Richtung St. Georges gelaufen. Wir waren bis ans Ende der Bucht gekommen. Auf
dem Rückweg haben wir uns dann im Coconut Beach Restaurant und Bar ein Carib
genehmigt. Hier sind normalerweise viele Kreuzfahrtgäste, aber da heute kein
Schiff in St. Georges lag, war wenig los. Die Preise dort erschienen uns auch
als human.
|
|
|
|
Kneipenschild |
Vertrauenswürdiges
Gefährt |
|
|
|
|
|
|
|
Frisches
Carib !! |
Coconut Beach Restaurant und Bar |
Gegen Abend haben wir uns am Hotelstrand noch einige Sundowner
genehmigt und auf einen Top Sonnenuntergang gehofft. Die Sonne verschwand dann
einfach und nach 15 Minuten war es stockdunkel. Pech gehabt. An diesem Abend
haben wir mal wieder im „kleinen“ Carbet Restaurant gespeist. Es gab
Shrimps-Spieße mit gewürfelten Tomaten und Papaya‘s bzw. Brokkoliesuppe mit
Blauschimmelkäse als Vorspeise. Als Hauptspeise wurde Rindersteak mit Püree
bzw. Hühnchen mit Tomaten und Käse überbacken gereicht. Als Nachtisch ein
Muskatnusseis sowie einen Westerhall on the Rocks.
13.
Tag:
Heute war es sehr windig, aber blauer Himmel. In den Bergen
hingen große dunkle Wolken. Da in St. Georges immer noch kein Kreuzfahrtschiff
war, haben wir uns entschlossen, mit dem Bus zum Markt zu fahren um uns mit
einigen Dingen für zu Hause einzudecken. Zuerst sind wir in die neue
Shoppinghalle für die Kreuzfahrer gegangen. Hier bekommt man wirklich alles.
Von der Unterhose über Drogerieartikel, Mittagessen, Spirituosen bis hin zu
irgendwelchem Kitsch. Da es uns hier jedoch etwas teuer erschien, sind wir zum
Markt gelaufen. Hier war wie immer die Hölle los. Es gibt hier alles, was man
so zum Leben braucht. Es werden viele frische Sachen wie Obst und Gemüse
angeboten, aber auch die für Grenada typischen Gewürze. Aber seht selbst.
|
|
|
|
Am
Marktrand |
Gewürze,
Gewürze, Gewürze… |
Nachdem wir uns mit Gewürzen, Hot-Pepper Sauce
und Marmelade eingedeckt hatten, sind wir über die Young Street zurück zur
Carenage gelaufen.
Am Nationalmuseum konnten wir nicht so einfach vorbeigehen. Hier
sind wir rein. Eintritt kostet 2,50 US$ pro Person, die sich aber lohnen. Das
Museum ist klein, aber fein. Hier kann man wirklich alles, was die kurze
Inselgeschichte zu erzählen hat, bestaunen. Selbst das Unabhängigkeitsgeschenk
der Engländer ist ausgestellt (ein Kaffeeservice nach englischem Geschmack).
Danach sind wir weiter zum Wasser und haben uns beim Ocean Grill erst einmal
erfrischt (mit einem kühlen Carib). Das Lokal ist auf Stelzen gebaut und liegt
direkt über dem Wasser. Abends stellen wir uns das hier sehr schön zum Essen
vor.
|
|
|
|
Nationalmuseum |
St
Georges |
|
|
|
|
|
|
|
Bootsbesitzer
… |
…
in der Lagoon |
Danach sind wir die gesamte Carenage entlang, am
Containerterminal bis zur Lagoon gelaufen und haben viele Fotos gemacht. Am
Ende der Lagoon befindet sich ein Foodland Supermarkt. Hier haben wir noch den
fehlenden Westerhall Rum für zu Hause gekauft. Mit dem Bus sind wir dann zurück
ins Hotel. Hier sind wir immer wieder zur Abkühlung ins Wasser und haben dann
von den Barkeepern einen neuen Sundowner bekommen: Irgendwas mit Banane und
Rum.
14.
Tag:
Auch heute war wieder ein wunderschöner sonniger Tag. Morgens
ist es meist schon sehr warm, gegen Mittag empfindet man dies dann aber nicht
mehr so.
Heute war unser letzter Tag auf Grenada, und wir wollten diesen
noch einmal am Strand genießen. Heute waren wieder zwei Kreuzfahrtschiffe in
St. Georges.
Es waren die Holiday
Dream und die Crown
Princess.
Gegen 12 Uhr haben wir unsere letzte Hobie Tour gemacht. Es war
heute endlich einmal vernünftig starker Wind. Draußen haben wir dann einige
springende Fische gesehen. Danach sind wir im Meer noch etwas schnorcheln
gegangen. Wir haben viele Seeigel, Fischschwärme und einen dicken Seestern
gesehen. Auch waren schöne Muscheln und kleine bunte Fische zu sehen.
Direkt an unserem Strand war jeden Tag ein Einheimischer damit
beschäftigt, Windspiele zu erschaffen. Diese wurden ihm von den Amerikanern und
Engländern sprichwörtlich aus der Hand (bzw. vom Baum) gerissen. Also wer so
etwas mag, sollte es bei ihm kaufen. Die Qualität ist klasse und teuer sind die
Dinger auch nicht.
|
|
|
|
Ein
prächtiges Stück |
|
|
|
|
|
|
|
|
Hobie |
Windspiele |
15.
Tag:
Heute sollte es wieder zurück nach Deutschland gehen. Wir sind um
13:20 Uhr vom Hotel abgeholt worden. Der Flieger, Flugnummer DE 3111, ging um
15:40 Uhr. Leider mussten wir noch eine Zwischenlandung auf der Isla Margerita
(Venezuela) in Kauf nehmen. Aber auch das hat unseren tollen Urlaub nicht
gestört. Anbei seht Ihr noch einige Impressionen aus unserem Hotel.
|
|
|
|
Der
Pool |
Wegekreuz
im Garten |
|
|
|
|
|
|
|
Vom
Meer zur Rezeption |
Die
Zimmer |
|
|
|
|
|
|
|
Rechts
unten war unser Zimmer |
Blick
aus dem Zimmer |
Wir hatten einen
traumhaft schönen Urlaub in einer wundervollen Umgebung.
Es hat einfach
alles gestimmt.
Wir waren jetzt
zweimal auf Grenada, aber bestimmt nicht zum letzten Male …
|
|
|
Tschüss
bis demnächst einmal … |
Wir hoffen Euch
hat unser Reisebericht gefallen.
Wenn ja, dann
erzählt es weiter und über einen Gästebucheintrag
würden wir uns sehr freuen.